Eierhäuschen

Eierhäuschen

Das Eierhäuschen war ein beliebtes Berliner Ausflugslokal am Rande des Plänterwalds, direkt am Ufer der Spree. 1837 wurde die Gaststätte an der Schiffsanlegestelle eröffnet und erhielt bald darauf den Namen Eierhäuschen da man dort den Schiffen Eier verkaufte. Gebaut als ländlich stilisiertes, freistehendes Wohnhaus hat es die damals typischen  Fachwerkelemente, sowie einen Turm mit einem sog. Helm. Im Jahr 1869 brannte das Restaurant ab, wurde wieder instand gesetzt und brannte den Gesetzen der Statistik zum Trotz 1890 erneut ab.

In der DDR-Zeit bis Anfang der 1970er Jahre zählte das Eierhäuschen zu den beliebtesten Ausflugsgaststätten im Norden des Stadtbezirks Treptow. Teile des Hauses dienten darüber hinaus zeitweilig als Requisitenkammer des Fernsehfunks. Nach der Wende erlebte das stark sanierungsbedürftige, unter Denkmalschutz stehende Gebäude das Schicksal vieler sanierungsbedürftiger Objekte aus dem Erbe der DDR – es wurde erst einmal geschlossen. Einen Neuanfang gibt es aber: Aktuell ist das Eierhäuschen vollständig eingehaust. Unter den riesigen weißen Planen laufen seit Herbst 2017 die Sanierungsarbeiten. Sieben Millionen Euro stehen bereit, um das Gebäude denkmalgerecht zu sanieren. 

Man kann sich wirklich darauf freuen.

Berlinkarte, Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Treptow-Köpenick

Adresse

Eierhäuschen
Kiehnwerderallee 3
12437 Berlin
Verkehrsverbindungen 

Bus 265 Neue Krugallee /Ecke Dammweg