Villa Borsig

Das Gelände der Borsigvilla am Nordwestende des Tegeler Sees ist Privatgelände, daher besteht ein Anlegeverbot.

Die Villa Borsig gehört zu den herausragensten Beispielen großbürgerlicher Wohnkultur in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Damals diente sie als Wohnsitz für eine der wohlhabendsten industriellen Familien Deutschlands, der Familie Borsig aus Reinickendorf. In der Bibliothek, dem Vortragssaal, dem Salon und im Speisesaal ist die ursprüngliche Ausstattung in Form von Holzvertäfelung, Wandschränken, Wandgliederungen, Kamin und Kassettendecke erhalten geblieben. 
Die Villa steht heute unter Denkmalschutz.
Rund um das Gebäude ließ der Großgrundbesitzer Ernst von Borsig (ein Enkel des berühmten Reinickendorfer Firmengründers August Borsig) einen gepflegten Park, teilweise mit exotischen Pflanzen, anlegen. Nach seinem Tod wechselte das Gut mehrmals den Besitzer, bis die Bundesrepublik Deutschland die Halbinsel erwarb.
Die eigentliche Villa Borsig ist heute das Gästehaus für das Auswärtige Amt, das Kanzleramt und andere Ministerien. Die umgebenden Gebäude dienen als Ausbildungsstätten für Diplomaten.
Eine Besichtigung des Areals ist nicht möglich. Der Anblick vom Wasser aus ist aber ohnehin der Schönste!

Tourempfehlung 
Berlinkarte, Bezirk Reinickendorf

Reinickendorf

Adresse

Villa Borsig
Reihenwerder 1
13505 Berlin