Wasserstadt Berlin

Als Hauptstadt und Kulturmetropole besitzt Berlin eine hohe Attraktivität für den Tourismus. Die Lage inmitten eines der größten zusammenhängenden Wassersportreviers Europas mit Anbindung an die Nord- und Ostsee und die großen Wasserstraßen Oder, Elbe, Rhein und Donau macht Berlin gerade auch für den Wassertourismus interessant. Berlin hat mehr Brücken als Venedig, die Flüsse wie Spree, Havel und Dahme auf einer Gesamtlänge von 88,6 Kilometern überspannen. Dazu acht künstlich geschaffene Kanäle und zahlreiche Seen, deren Gesamtfläche in Berlin rund 2.265 Hektar betragen. Immer mehr Wassertouristen erobern Berlin und sie kennen keine Landesgrenzen.

Wassertourismus erfüllt den Wunsch vieler Menschen nach einem verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der jeweiligen Region, sich gleichzeitig sportlich zu betätigen, eine entschleunigte Freizeitgestaltung umzusetzen und dabei trotzdem kulturelle Angebote nutzen zu können. Sie eint jedoch auch der Wunsch nach besserer Infrastruktur: geeignete Ein-und Ausstiegsstellen, Rastplätze und Übernachtungsmöglichkeiten.

Wasserreiche Außenbezirke wie Treptow-Köpenick, Reinickendorf, Spandau und Steglitz-Zehlendorf werben schon lange mit ihren Gewässern, andere Bezirke erleben gerade die Eroberung Ihrer wassernahen Standorte durch eine spezielle Form des innerstädtischen Wassertourismus. Oftmals gingen Maßnahmen zur Schaffung neuer Infrastrukturen voraus, insbesondere Anlegestellen für den Kanutourismus, diese gilt es zukünftig noch weiter auszubauen. Besonderes Augenmerk muss zugleich auf der Sicherung der vorhandenen Anlegestellen und der Schaffung neuer Wasserwanderrastplätze liegen.

Dieses Projekt versteht sich als wichtiger Baustein, den vorgenannten Wünschen und Zielen Vorschub zu leisten.